Up

Vergangenes Wochenende versammelten sich mehr als 30.000 Feierwütige auf dem Gelände der Docks in Hamburg. Drei Tage voller spannender Acts, leckerem Essen und ausgelassener Stimmung waren geboten- trotz typischem Hamburger Regenwetter. Das MS Dockville war in diesem Jahr für mich eine dreitägige Flucht aus dem Alltag. Daher möchte ich euch an dem unvergesslichen Wochenende teilhaben lassen.

Das Gelände und die Acts

Inmitten von Wasser, Docks und Containern findet in Hamburg Wilhelmsburg das jährliche Elektro Indierock Festival statt. Das Gelänge ist aufgeteilt in zwei Hauptbühnen, umringt von Bars und Food Ständen, und in mehrere kleineren Bühnen und Tanzflächen. Neben Verköstigungen gibt es auch einen kleinen Marktplatz auf dem lokale Geschäfte ausgewählte Ware verkaufen.

Kurz nach dem Auftritt von LGoony auf der zweiten Hauptbühne

Ab Nachmittags treten auf den zahlreichen Bühnen verschiedenen Acts aus den Musikrichtungen Deutschrap, Indiepop, Elektro und viele mehr auf. Meine absoluten Highlights waren Flume und AnnenMayKantereit. Die Show war unglaublich und die Musiker haben sich sichtlich Mühe gegeben das Publikum zu begeistern. Auch wenn man nicht jeden der Acts kannte war es toll, sich von neuen Künstlern und Musikrichtungen inspirieren zu lassen.

Das Camping

Um das komplette Festival Feeling zu spüren, gehört Zelten einfach dazu. Ganz nach diesem Motto haben wir uns auf dem eng besiedelten Camping Platz ein schönes Plätzchen für unser Zelt und den Pavillon ausgesucht. Dieser war übrigens bitter nötig, denn das nordische Wetter hat sich als unberechenbar gezeigt.

Anders als erwartet waren die sanitären Anlagen meist sauber und in Reichweite.

Die Zeltnachbarn zeigten sich alle sehr hilfsbereit und man hat schnell neue Kontakte geknüpft.

Da es beim Camping auf Festivals oft zu extremer Umweltverschmutzung kommt, haben die Veranstalter einen  Müllpfand eingeführt. Jeder Camper bekommt bei Anreise einen Müllsack und eine Pfandmarke. Bei Abreise muss er den vollen Müllsack abgeben und erhält 5 Euro zurück.

Die Outfits

Mit das wichtigste auf einem Festival sind die Outfits und das Make Up. In diesem Jahr war eindeutig Glitzer angesagt! Ob im Gesicht, in den Haaren oder auf den Stiefeln- es durfte nirgends fehlen. Ebenso waren Abzieh Tattoos in metallic Optik auf jedem Arm zu sehen. Wir hatten sogar Glück und bekamen selbstgemalte Henna Tattoos von unserer Zeltnachbarin.

Um dem Dauerregen zu trotzen waren alle Festival Besucher bestens mit regendichten Mänteln ausgestattet. Dabei hat es sich aber nicht um stinknormale Regenjacken gehandelt sondern um stylishe knielange Modelle in auffälligen Farben, transparent oder in metallic.

Damit im Getümmel das wichtigste Hab und Gut nicht verloren geht und immer greifbar ist, benutzten viele Besucher Gürteltaschen. Wer dabei aber an den klassischen Eastpack Beutel denkt, hat sich getäuscht. Unzählige Modelle verschönerten die Outfits und erleichterten den Festival Tag erheblich.

Glitzer und Regenmantel- die Must Haves auf dem Dockville

Müde Augen und gerötete Wangen kann man gut unter einer großen runden Sonnenbrille verstecken. Also wer nicht ganz ausgeschlafen ist, kann trotzdem auf Make Up verzichten und stylish aussehen. Mir persönlich gefallen auch Hornbrillen mit bunten Gläsern.

Bei Dauermatsch hilft nur eins: Gummistiefel. Und zwar am besten die Hohen. Hochwertige Modelle von Hunter sehen super cool aus und bieten trockene Füße.


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