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Die globalisierte Welt in der wir heute leben stellt uns ständig vor neue Herausforderungen.

Unsere globalisierte Welt bringt globalisierte Produkte mit sich, dabei fehlt bei vielen Produkten, die emotionale Bindung zu den einzelnen Stücken.
Wie schafft man es, die emotionale Bindung in der heutigen Zeit zu einzigartigen Produkten erhalten?

In der St. Elisabeth Kirche in Berlin konnte ich die Modern Opulence Ausstellung von MEISSEN besuchen.

 

 

 

 

MEISSEN nimmt unter den Porzellanmanufakturen weltweit eine Sonderstellung ein. Als älteste Porzellanmanufaktur Europas, gegründet 1710 von August dem Starken, gelten ihre Service, Plastiken und Objekte seit jeher als richtungsweisend. Ihr Weltruf gründet sich auf ihrer handwerklichen Expertise und langen künstlerischen Tradition: Angefangen im Meissener Barock, das den Grundstein für eine Formensprache des europäischen Porzellans legte, über ikonische Blumenmalereien und das “Zwiebelmuster”, die Dekorgeschichte schrieben, bis hin zur neuen Tierplastik der 20er Jahre. In jeder Epoche brachte die Manufaktur Meissen einige der bedeutendsten Porzellankünstler ihrer Zeit hervor, deren Meisterwerke, heute wie damals, in reiner Handarbeit in den Arbeitsräumen der Manufaktur entstehen. Sie spiegeln nicht nur die große Vielfalt künstlerischer Epochen wider, sondern ebenso die unbändige Kreativität und gestalterische Neugier, die das Schaffen im Meissener Triebischtal bis heute befeuert.

Seit jeher beschreitet die Manufaktur Meissen neue innovative Wege in der Gestaltung von Porzellan und greift dabei auf einen reichen Fundus an Inspiration aus der eigenen Geschichte zurück. Ob in der Zusammenarbeit mit externen Künstlern und Designern, oder in der Auseinandersetzung mit historischen Dekoren und Formen, stets ist es die Mischung aus traditionellem Kunsthandwerk und den gestalterischen Fragen der Jetztzeit, was die Innovationskraft der Manufaktur ausmacht und sie zu immer neuen künstlerischen Hochleistungen antreibt. Der sorgfältigen Aufbewahrung und Pflege der Manufaktur ist es zu verdanken, dass der Großteil der Meissener Modellformen bis heute erhalten ist und sich historische Service und Figuren – auch Jahrhunderte nach ihrer Entstehung – originalgetreu wiederherstellen lassen.

Das Meissener Porzellan und sein Signet, die Gekreuzten Schwerter, sind weltweit gleichbedeutend mit höchster Porzellanqualität und außerordentlichem Kunsthandwerk. Ein Renommee, das bis heute in der Bezeichnung Vieux Saxe nachhallt. Um diese Qualität zu sichern, werden alle Produktionsschritte seit jeher an nur einem Ort durchgeführt. Nach tradierten Herstellungstechniken wird die Porzellanrohmasse – hergestellt aus eigener Tonerde – geformt und modelliert, bis sie schließlich im Brennofen ihre fertige Form erhält. Im Farblabor werden indes alle Meissener Porzellanfarben hergestellt, beruhend auf historischen sowie neuformulierten Rezepturen, um Leuchtkraft und Originaltreue Meissener Porzellane zu garantieren. Nur in diesem gelebten Handwerk und der Hochhaltung der Tradition ist die Fülle an Details, Originaltreue und Farbenpracht möglich, die es in Porzellan nur noch bei MEISSEN gibt.

 

 

 

 

 

 

 


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