Up

Car Sharing war gestern- der Trend für den Sommer heisst e-Scooter Sharing. Was es mit diesem Trend auf sich hat und wie das Ganze funktioniert, erfahrt ihr im Folgenden von mir.

Die App

Genau wie beim Carsharing werden die Scooter über eine App ausgeliehen. Das bedeutet, um losdüsen zu können, muss man sich registrieren und sich mit seinem Führerschein authentifizieren. Das kann mitunter etwas länger dauern und sollte daher schon im Voraus eingeplant werden.

Einfach per App Scooter reservieren und los gehts!

Wenn der Führerschein authentifiziert ist, kann es losgehen. Über die App kann man alle verfügbaren Scooter im Umfeld anzeigen lassen. Findet man einen Scooter in der Nähe, kann man diesen für 15 Minuten reservieren. Das bedeutet, dass man sich nicht stressen muss wenn man entspannt zum Scooter geht. Befindet man sich vorm Scooter, wird die Bluetooth Funktion des Smartphones eingeschlatet. Auf diese Art und Weise wird der Scooter dann schlüssellos entriegelt und aktiviert.

Die Scooter

Elektroscooter sind sehr leise im Vergleich zu normalen Motorrollern. Sie sehen stylisch aus und sind auch direkt als Sharing Fahrzeuge erkenntlich. Je nach Anbieter und Scooter Modell kann sogar ein Mitfahrer mitcruisen. Dafür gibt es dann zwei Helme im Helmfach. Ein elektronischer Tacho zeigt die Geschwindigkeit an. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 km/h. Das rührt daher, dass jeder mit einem Führerschein der Klasse B den Scooter so fahren darf.

Die Anzeige ist übersichtlich und modern

Anders als bei Carsharing Anbietern wie Car2Go und Drive Now sind beim e-Scooter Sharing nicht die Fahrer für das Aufladen der Akkus zuständig. Die tragbaren Akkus werden bei niedrigem Batteriestand von Mitarbeitern ausgetauscht.

Die Abrechnung

Die Abrechnung der gefahrenen Zeit läuft entweder per Minute oder per Kilometer. Bei coup kostet eine halbe Stunde pauschal drei Euro während bei emmy von Anfang an pro Minute abgerechnet wird. Diese kostet somit 19 Cent.Nach der Fahrt bekommt man eine Rechnung als E-Mail und der Betrag wird über die Kreditkarte automatisch abgebucht.

Die Anbieter

In Berlin und Paris gibt es e-Scooter zum Teilen vom Anbieter coup. Wie ihr auf den Bilder erkennen könnt, habe ich die Scooter selbst in Berlin getestet und war begeistert. Die Anmeldung und Authentifizierung hat problemlos und schnell geklappt und auch während und nach der Fahrt gab es keine Probleme.

Das schmalere Modell von emmy in Hamburg

In Hamburg habe ich die Scooter von emmy getestet. Hier wurde eine Anmeldegebühr von 10 Euro erhoben. Jedoch gab es zwei Helme im Helmfach und somit konnte ich mit meiner Freund zusammen den Fahrspaß genießen.


Anzeigen