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Das Dolce Vita in der norditalienischen Hauptstadt mal etwas anders genießen! Das habe ich mir letzte Woche zum Ziel gesetzt und bin begeistert, was Mailand neben dem weltbekannten Duomo und der Via Monte Napoleone noch zu bieten hat. Begleitet mich auf einen unvergesslichen Tag in Mailand.

Der Domplatz

Nach einem kleinen Frühstück – in Italien besteht dieses meist aus einem Cafe (=Espresso) und einem Brioche (Croissant) – begebe ich mich an den Tummelplatz der Touristen: auf den Vorplatz des Doms. Hier sammeln sich täglich tausende Touristen um die über 100 Meter hohe Kirche zu bewundern. Auf der linken Seite befindet sich die Galleria Vittorio Emanuele II. Sie stellt eine Flaniermeile mit Luxusgeschäften unter einer Kuppel dar und führt direkt zum Teatro alla Scala- dem bekanntesten Opernhaus der Welt. Die barocken Gebäude und die anmutigen Atmosphäre sind den Trubel und das Gedränge auf alle Fälle wert.

Das Brera-Viertel

Das ehemalige Künstlerviertel hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Treffpunkt für Mailands Jugend und Freigeister entwickelt. Es bietet zahlreiche Bars und Restaurants und hat den Charme von Little Italy in New York. Hier konnte ich auch mein lang ersehntes blumenförmiges Eis erstehen! Die Eiscreme wird mit einem großen Löffel blütenblätterartig auf die Waffel geschmiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen- und schmeckt auch!

Gelato Florale bei Amorino, Brera

10 Corso Como

Der Garten im Innenhof mit Dschungel Flair

Gegen Nachmittag habe ich das Viertel Porto Nuova besucht. Wie der Name erraten lässt befindet man sich hier im Neubaugebiet Mailands. Designer- Wolkenkratzer ragen neben einer luxuriösen Einkaufsmeile aus dem Boden und machen einen gigantischen Eindruck. Hier findet man – leicht  versteckt –  auch den Concept Store 10 Corso Como. 1990 eröffnete die frühere Vogue Redakteurin Carla Sozzani den Store und überzeugte schnell durch die Fusion von Restaurant, High Fashion Store, Terrasse und Galerie in einem.

Der Aperitivo

Im selben Viertel kann man in zahlreichen Bars und Cafes zwischen 18 und 21 Uhr den sogenannten Aperitivo genießen. Man bestellt sich ein Getränk – meist Aperol Spritz –  und kann sich am offenen Büffet bedienen. Es werden üblicherweise Antipasti, Nudelsalate, Bruschetta und weitere leichte italienischen Spezialitäten angeboten. Eine schöne Alternative für ein schweres und teures Abendessen.

Das Nachtleben in Mailand

Wer nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel noch weiterziehen möchte, ist in den Straßen seitlich des Kanals Naviglio Grande bestens aufgehoben. Hier reihen sich Bars neben Bars und ziehen vor allem ein junges italienisches Publikum an. Mit moderaten Preisen in der Happy Hour ist man hier als Student auch zufrieden zu stellen.

Das Fazit

Mailand ist eine wunderschöne Stadt mit interessantem historischen Hintergrund. Viele Touristen und Tauben können die Laune teilweise etwas dämpfen, aber ein Gelato oder eine Pizza heben diese wieder schlagartig! Neben den klassischen Luxusläden bietet Mailand auch einige interessante Concept Stores, in denen sich Fashionistas austoben können.


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