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Heute möchte ich euch Margarita Nagel vorstellen, eine frühere Kommilitonin von meiner Studienzeit an der Sporthochschule in Köln. In meinem heutigen Interview mit Ihr erfahrt mehr über Sie und ihren neuen Tanzfilm.

Hallo Margarita du bist Zeitgenössische Tänzerin und Choreografin. Wie lange bist du schon in dieser Branche tätig und wo hast du deine Ausbildung gemacht ?

Ja, ich stehe seid 20 Jahren auf der Bühne und mache seid 15 Jahren meine eigenen Choreografien. Ich habe meine Ausbildung an der Folkwang-Universität für Künste gemacht, die Tanz Hochschule die auch Pina Bausch geleitet hat.

 

Du wohnst in Nizza wie hat es dich dorthin verschlagen?

Ich bin vor 7 Jahren nach Frankreich gegangen, ich war zwei Jahre in Lyon von wo aus ich in ganz Europa getanzt und choreografiert habe. Danach bin ich nach Nizza gezogen, wegen des schönen Wetters und des Meers. Hier habe ich dann meine eigene Tanzcompany gegründet.

Was bedeutet Dir das Tanzen?

Tanzen hat für mich eine ganz besondere Kraft, es ist für mich eine universelle Sprache, eine universelle Energie. Ich liebe und lebe Tanz und benutze es um Gedanken, Gefühle auszudrücken und um individuelle und gesellschaftliche Themen darzustellen und zu kommunizieren.

 

Du hast einen sehr berührenden Tanzfilm gemacht, was war deine Motivation diesen Film zu machen ?

Ich verbinde Tanz gerne mit anderen Medien und Künsten, ich wollte eine Möglichkeit finden unsichtbare Energien, wie Geister oder ähnliches sichtbar zu machen und mit Tanz auszudrücken und dafür eignet sich Film wesentlich besser als die Theater-Bühne.

 

Worum geht es in deinem Film?
Es geht darum, dass sich ein Mann in eine Frau verliebt, er erkennt sie aus alten Leben wieder und erinnert sich auch an einen Schmerz den er durch sie erlitten hatte. So verschließt er sich gegenüber seinen Gefühlen. Seine Seele jedoch bleibt mit der jungen Frau verbunden und sucht sie auf, unsichtbar. Am Ende muss der Mann verstehen, dass er sich seinen Gefühlen nicht dauerhaft verschließen kann, denn seine Seele kommt immer wieder zu ihm zurück.

Du benutzt in dem Film Special Effects, wieso greifst du auf dieses Stilmittel zu?
Ich versuche damit das Unsichtbare sichtbar zu machen, um die Gefühle der Darsteller besser zur Geltung zu bringen, so wirkt der Film etwas märchenhaft, das finde ich schön und es ist wichtig für mich das Thema unsichtbare Energien anzusprechen und deutlich darzustellen.

 

Was möchtest du das mit dem Film passiert ?
Ich freue mich über jede Person die den Film anschaut, da es eine neue Mischung aus Tanz, Schauspiel und Video Kunst ist. Außerdem werden wir versuchen mit dem Film an Tanz-und Film-Festivals teilzunehmen.

Vielen Dank Margarita
Vielen Dank Helena

Magaritas Lieblingsoutfit beim Tanzen ist folgendes:

Margarita kauft auch sehr gerne bei repetto ein.


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